–
Die Zahlen werden geladen.
MarkenCheck zeigt, wie die Automarken in Deutschland abschneiden: Wer gewinnt Marktanteile, wer verliert, wer lässt viele Neuwagen selbst zu, und wie schnell kommen die chinesischen Marken voran? Grundlage sind die Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), jeden Monat neu und zurück bis 2014. Der zweite Teil zeigt, welche Marken im Bestand der Bundesländer dominieren.
–
Die Zahlen werden geladen.
Die Sieger des Monats in sieben Disziplinen, von Elektroautos bis Privatkunden. Jede Marke gewinnt höchstens eine.
Marke wählen für ihre Zahlen: Marktanteil, Kunden, Modelle und Antriebe. Ohne Auswahl zeigt die Kachel den Gesamtmarkt.
Rennverlauf
Zieleinlauf
Der Monatsverlauf wird geladen.
Die Marken nach Neuzulassungen oder nach Halterwechseln bei Gebrauchten, mit Platz und Veränderung zum Vorjahr.
Die höchsten Quoten
Zweiter Teil
Welche Marken fahren in welchem Bundesland? Anders als die Neuzulassungen zählt der Bestand alle zugelassenen Pkw, auch die älteren. Stand: 1. Januar.
Woher die Zahlen kommen. Alle Zahlen stammen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). AutomobilBusiness.de ruft sie täglich ab, rechnet daraus Anteile und Ranglisten und ordnet die Marken ein.
Neuzulassungen, Monat für Monat. Das KBA meldet jeden Monat die Neuzulassungen je Marke, wer die Autos zulässt, die Modellreihen und Antriebe sowie die Halterwechsel bei Gebrauchten, jeweils für den Monat und für das Jahr bis dahin. Der Marktanteil bezieht sich auf alle Pkw-Neuzulassungen. Den Platz im Vorjahr rechnet AutomobilBusiness.de aus der Veränderung zurück, die das KBA meldet. Der Monatsverlauf reicht bis zum Beginn der Aufzeichnung zurück und wächst mit jedem Abruf.
Eigenzulassungen. Neuwagen, die Autohäuser oder Hersteller auf sich selbst zulassen: Vorführwagen, Tageszulassungen, Dienst- und Werkswagen. Eine Tageszulassung wird kurz angemeldet und danach als junger Gebrauchter verkauft, meist mit Preisnachlass. Den Grund einer Zulassung nennt die Statistik nicht. Zu „Firmen und Flotten“ zählen alle übrigen gewerblichen Halter außer Autovermietern.
Markenradar. Das Radar ordnet jede Marke mit mindestens 0,5 Prozent Marktanteil in den letzten zwölf Monaten ein. Gerechnet wird mit dem Marktanteil, nicht mit Stückzahlen; so spielen Saison und Größe des Gesamtmarkts keine Rolle. Zwei Werte bestimmen den Platz. Der Trend zeigt die lange Entwicklung: wie stark der Anteil in den letzten 24 Monaten pro Jahr gewachsen oder geschrumpft ist, gemessen am mittleren Anteil. +10 % heißt: Der Anteil wächst jedes Jahr um ein Zehntel. Damit einzelne Monate nicht durchschlagen, liegt die Trendlinie über dem Schnitt aus jeweils drei Monaten. Der Schwung zeigt die jüngste Bewegung: den Anteil der letzten drei Monate im Vergleich zu den zwölf Monaten davor.
Die fünf Gruppen. Stabil: Trend zwischen −10 und +10 %, Schwung zwischen −8 und +8 %. Dauerläufer: Trend über +10 %, Schwung nicht unter −8 %. Aufwind: Schwung über +8 %, Trend nicht über +10 %; nach langem Rückgang mit Trend unter −10 % heißt das Comeback. Abkühlung: Schwung unter −8 %, Trend nicht unter −10 %. Dauerbremser: Trend unter −10 %, Schwung nicht über +8 %. Das Radar braucht mindestens 15 Monate Verlauf; Marken ohne Zulassungen im Vergleichsjahr fehlen. Die Einordnung beschreibt die Zahlen, nicht die Gründe: Dahinter können etwa ein Modellwechsel, ein Lieferengpass oder eine Rabattaktion stehen.
Markenrennen. Die Position auf der Bahn ist der Marktanteil einer Marke an allen Pkw-Neuzulassungen des jeweiligen Jahres. Zwischen zwei Jahren gleitet die Anzeige von Wert zu Wert; Überholmanöver ergeben sich aus den Jahreswerten. Das laufende Jahr zählt von Januar bis zum letzten veröffentlichten Monat.
Antriebe. Elektro meint reine Elektroautos. Plug-in-Hybride stehen für sich, Hybrid meint Hybride ohne Stecker, Diesel zählt ohne Diesel-Hybride. Benzin u. a. ist der Rest und schließt Gas und Wasserstoff ein.
Gebrauchte. Halterwechsel bei gebrauchten Pkw, beim KBA „Besitzumschreibungen“ genannt. Den Vergleich zum Vorjahr liefert der Monatsverlauf, sobald er ein Jahr zurückreicht.
Bestand je Land. Für die Länder zählt das KBA den Bestand nach Hersteller und Handelsname, nicht nach Marke: Unter BMW stecken auch die Minis, unter Stellantis Opel, Peugeot und Citroën. AutomobilBusiness.de ordnet jeden Handelsnamen einer Marke zu. Fahrzeuge eines Herstellers ohne Typangabe verteilt es anteilig auf dessen Marken. Eine Probe gegen die Bestandszahlen des KBA je Marke ergab bei den großen Marken meist weniger als 2 Prozent Abweichung.
Index. Vergleicht den Anteil einer Marke am Bestand eines Landes mit ihrem Anteil im Bund. 100 heißt: so stark wie im Bundesschnitt. 130 heißt: Der Anteil ist dort um 30 Prozent höher.
Entwicklung im Bestand. Veränderung des Bestands einer Marke im Land binnen eines Jahres. Grün heißt gewachsen, Gelb stabil mit höchstens 0,5 Prozent Veränderung, Rot geschrumpft. Der Bestand ändert sich durch Neuzulassungen, Abmeldungen und Umzüge.
Neue Marken. Einige neue Marken führt das KBA im Länderbestand noch nicht einzeln. Für sie gibt es nur die bundesweiten Monatszahlen; die Länderkarte bleibt grau.
Seat und Cupra. Das KBA zählt Cupra unter Seat. Getrennte Werte gibt es nicht.
Herkunftsland. Maßgeblich ist laut KBA der Sitz der Marke, nicht der des Konzerns oder des Werks: Skoda zählt zu Tschechien, Seat und Cupra zu Spanien, Volvo und Polestar zu Schweden, smart zu Deutschland.
Stichtage. Der Bestand gilt zum 1. Januar, die Jahreswerte der Neuzulassungen für das Kalenderjahr, die Werte des laufenden Jahres von Januar bis zum letzten veröffentlichten Monat. Jeder Wert nennt seinen Stichtag.
Icon. Formel-1-Wagen bei den Siegern des Monats und im Markenrennen: „F1 car“ von Delapouite, game-icons.net, Lizenz CC BY 3.0.