Restwertradar

Das Restwert-Radar zeigt, ob die Restwerte gebrauchter Pkw eher steigen oder fallen: für Elektroautos, Benziner und Diesel und für 32 Automarken. Dafür werten wir Marktdaten aus vier Quellen aus, nämlich Restwerte der DAT, Angebotspreise und Nachfrage bei AutoScout24, Energiepreise von Destatis sowie Zulassungen und Halterwechsel beim Kraftfahrt-Bundesamt. Dazu kommen Meldungen, die KI-Agenten jede Woche finden und die Redaktion prüft. Sprechen die Signale für steigende Restwerte, zeigt das Radar Rückenwind, sprechen sie für fallende, Gegenwind. Das Restwert-Rennen zeigt die DAT-Werte seit 2021 und einen Ausblick als Spanne.

Das Radar zeigt Tendenzen. Es sagt keine einzelnen Restwerte voraus und bewertet keine einzelnen Fahrzeuge.

Datenstand

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Die Zahlen werden geladen.

Quellen: DAT, AutoScout24, Destatis, KBA –
Waage mit einem Kombi auf der einen und Euro-Scheinen und Münzen auf der anderen Seite, dahinter eine Uhr Waage mit einem Kombi auf der einen und Euro-Scheinen und Münzen auf der anderen Seite, dahinter eine Uhr
Bild: KI-generiert

Wo stehen die Restwerte?

Das Restwert-Wetter heute: nach Antrieb und nach Marke.

Marken im Restwert-Radar

Die Kachel zeigt, ob die Restwerte einer Marke eher Rückenwind oder Gegenwind haben. Je weiter rechts eine Marke steht, desto besser stehen ihre Restwert-Signale heute; je weiter oben, desto stärker haben sie sich in den letzten drei Monaten verbessert. Grundlage sind die Zulassungsdaten des KBA: Wie viele Neuwagen einer Marke gehen an Privatkunden, wie viele an Handel, Hersteller und Vermieter? Wie viele Leasing- und Firmenwagen von vor drei Jahren kommen jetzt zurück? Und passt der Antriebsmix zum Restwert-Wetter? Viel Privatgeschäft spricht für werthaltige Verkäufe, viele Eigen- und Mietzulassungen für Rabatte, die später auf die Gebrauchtpreise drücken. Marke antippen für die Einzelheiten. Die Einordnung ist redaktionell und bewertet keine einzelnen Modelle oder Fahrzeuge.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), FZ 10; Einordnung AutomobilBusiness.de–

Wie die Restwerte entstanden sind und wie sie sich potenziell entwickeln

Die Restwerte seit 2021, ein Ausblick als Spanne und die Händlerpreise in Europa.

Restwert-Rennen: Wer liegt vorn, wer fällt zurück?

Der Rennverlauf zeigt die Entwicklung der Restwerte je Antriebsart seit 2021. Ab dem letzten DAT-Wert zeigt das Rennen eine Schätzung der zukünftigen Entwicklung. Die Richtung stammt aus den Radarwerten nach Antriebsart, die Breite der Spanne aus den Schwankungen der DAT-Werte seit 2023. Ähnlich wie bei Wettervorhersagen gibt es keine punktgenaue Prognose.

2021Ausblick bis 12 Monate
Quelle: DAT (Restwerte je Antrieb); Ausblick: eigene BerechnungSignale, keine Restwertprognose
Restwert-Verlauf seit 2021

Die Grafik zeigt, wie viel ein drei Jahre alter Gebrauchtwagen beim Händler noch kostet, gemessen am früheren Listenpreis des Neuwagens. Ein Wert von 55 % heißt zum Beispiel: Ein Auto, das neu 40.000 Euro gekostet hat, steht nach drei Jahren für rund 22.000 Euro beim Händler. Die Werte stammen von der DAT, getrennt nach Benzin, Diesel und Elektro. Jeder Punkt ist ein veröffentlichter Wert; gestrichelt ist die Linie dort, wo die DAT länger als drei Monate keinen Wert genannt hat. Im Januar wechselt die DAT auf den nächsten Fahrzeugjahrgang, deshalb kann die Linie von Dezember auf Januar springen.

Benzin Diesel Elektro
Werte als Tabelle
MonatBenzinDieselElektro
Quelle: Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT), DAT BarometerWerte aus Grafiken und Mitteilungen der DAT
Händlerpreise Europa: der AUTO1-Index

Der AUTO1-Index zeigt, ob Händler in Europa für Gebrauchtwagen gerade mehr oder weniger bezahlen. 100 steht für das Preisniveau vom Januar 2015; ein Wert von 133 heißt also: Gebrauchte kosten im Handel rund ein Drittel mehr als damals. Grundlage sind Millionen Ankäufe und Verkäufe zwischen Händlern bei AUTO1. Anders als die DAT-Werte zeigt der Index keinen Restwert in Prozent des Neupreises, sondern wie sich das Preisniveau bewegt. Den Gesamtindex gibt es jeden Monat, Werte je Antrieb nur etwa alle drei Monate. Der Index fließt nicht ins Restwert-Wetter ein.

Werte als Tabelle
MonatGesamtElektroBenzinDieselHybridQuelle
Quelle: AUTO1 Group, AUTO1 Group Price Index (Pressemitteilungen)Europa, Händlerpreise · nicht im Restwert-Wetter

Wie das Radar arbeitet

Was die KI-Agenten lesen, wie gerechnet wird und woher die Daten kommen.

Scan-Protokoll: Was die KI-Agenten lesen

Für das Restwert-Radar scannen KI-Agenten im Hintergrund jede Woche die Nachrichtenlage. Sie lesen die Meldungen von neun Quellen, darunter Marktbeobachter, Fachmedien, Behörden und Publikumsmedien, sortieren sie nach Stichworten vor und prüfen die Treffer: Könnte die Meldung Restwerte bewegen? Wenn ja, geht sie als Vorschlag an die Redaktion. Ins Radar kommt nur, was die Redaktion freigibt. Zweimal pro Woche sehen die Agenten außerdem nach, ob die DAT neue Restwerte veröffentlicht hat, und gegen Monatsende, ob AUTO1 neue Händlerpreise gemeldet hat. Die Kachel zeigt, wie viel gelesen wurde und was im Radar gelandet ist.

Gelesene Meldungen je Woche
gelesenin dieser Woche kam eine Meldung ins Radar
Die letzten Scans
    Zuletzt von der Redaktion ins Radar übernommen
      Quellen
      KI-Agenten: Claude (Anthropic); Freigabe: Redaktion AutomobilBusiness.deTitel abgelehnter Meldungen werden nicht veröffentlicht
      Methodik

      So rechnet das Radar: Für jeden Antrieb und jede Marke werten wir mehrere Signale aus, also Messwerte wie die Entwicklung der Restwerte, der Angebotspreise oder der Energiepreise. Jedes Signal bekommt einen Wert: +1, wenn es für steigende Restwerte spricht, −1, wenn es für fallende spricht, 0, wenn es neutral ist. Aus dem Durchschnitt aller Werte, auf der Seite „Mittel“ genannt, entsteht die Einschätzung: Rückenwind ab +0,5, Gegenwind ab −0,5, dazwischen gemischte Signale. Die Einzelheiten zum Aufklappen:

      Wie aus Signalen die Einschätzung entsteht
      SignalWas verglichen wird+1 ab

      Werte der Signale. Jedes gemessene Signal ergibt +1, 0 oder −1; bei sehr großen Veränderungen der Energiepreise auch +2 oder −2. Die Tabelle zeigt, ab welcher Veränderung ein Signal +1 ergibt; in die Gegenrichtung gilt dieselbe Schwelle für −1.

      Meldungen der Redaktion. Meldungen, die die KI-Agenten finden und die Redaktion freigibt, zählen in der Regel weniger als gemessene Werte: 0,5 bei deutlicher Wirkung, 0,25 bei geringer. Nur ein Einschnitt wie eine neue Förderung oder ein Verbot zählt mit 1 so viel wie ein Messwert. Auf der Seite sind sie mit „Redaktion“ und einem gestrichelten Rahmen markiert. Meldungen ohne Enddatum zählen nach drei Monaten nur noch halb und nach sechs Monaten gar nicht mehr.

      Durchschnitt statt Summe. Die Einschätzung beruht auf dem Durchschnitt aller Werte, damit Antriebe und Marken mit unterschiedlich vielen Signalen vergleichbar bleiben. Bei weniger als zwei Signalen gibt das Radar keine Einschätzung ab.

      Die Signale im Einzelnen

      Restwerte der DAT. Die Deutsche Automobil Treuhand, kurz DAT, veröffentlicht, wie viel Prozent ihres früheren Listenpreises dreijährige Pkw beim Händler noch kosten, über alle Segmente und Marken und bei 15.000 bis 20.000 km pro Jahr. Verglichen wird nur innerhalb eines Kalenderjahres, weil die DAT im Januar auf den nächsten Fahrzeugjahrgang wechselt. Die DAT veröffentlicht nicht jeden Monat; ist der jüngste Wert älter als sechs Monate, zählt er nicht mehr.

      Angebotspreise (AutoScout24). Angebotspreise sind die Preise in Inseraten, nicht die tatsächlichen Verkaufspreise. Der Durchschnitt kann auch steigen, wenn einfach mehr junge Autos angeboten werden, ohne dass ein einzelnes Auto teurer wird. Verglichen werden deshalb nur Werte, die gleich berechnet sind.

      Nachfrage gegen Angebot (AutoScout24). Dieses Signal zeigt, ob die Zahl der Kaufinteressenten schneller wächst als die Zahl der angebotenen Autos. Die Werte stammen aus dem Gebrauchtwagen-Preisindex von AutoScout24; Einzelheiten auf der Seite Gebrauchtwagenmarkt.

      Energiepreise (Destatis). Für Elektroautos zählt der Kostenvorteil gegenüber Verbrennern: Steigen die Spritpreise im Vergleich zum Vorjahr stärker als der Strompreis, ist das ein Plus. Gerechnet wird mit dem Haushaltsstrompreis, nicht mit dem Preis an öffentlichen Ladesäulen. Für Benziner und Diesel zählt der Preis der eigenen Kraftstoffsorte: Steigt er, ist das ein Minus.

      Halterwechsel (KBA). Nur für Elektroautos: Wie hoch ist der Anteil gebrauchter E-Autos an allen Halterwechseln, verglichen mit dem Vorjahresmonat? Steigt er, sind gebrauchte E-Autos gefragter. Diese Zahl gibt es nur für den aktuellen Monat.

      Schwung: Veränderung in drei Monaten

      Was gemessen wird. Neben der Einschätzung von heute zeigt das Radar, wie sich der Durchschnitt der Signale gegenüber drei Monaten vorher verändert hat. Ab einer Veränderung von 0,25 gilt das als Bewegung.

      Die Bezeichnungen. Rückenwind hält: Rückenwind, der nicht schwächer geworden ist. Gegenwind hält: Gegenwind, der nicht schwächer geworden ist. Comeback: noch Gegenwind, aber deutlich besser als vor drei Monaten. Dreht auf: gemischte Signale, die sich deutlich verbessert haben. Lässt nach: Rückenwind oder gemischte Signale, die sich deutlich verschlechtert haben. Gemischt: gemischte Signale ohne deutliche Veränderung.

      Einschränkung. Weil es die Halterwechsel des KBA nur für den aktuellen Monat gibt, fehlen sie im Vergleich mit drei Monaten vorher. Das kann die Veränderung bei Elektro leicht erhöhen.

      Marken

      Was verglichen wird. Für 32 Marken mit genügend Zulassungen wertet das Radar die Zulassungsstatistik des KBA aus: jeweils die letzten drei Monate gegen dieselben Monate des Vorjahres und immer im Vergleich zum Gesamtmarkt. So fallen Entwicklungen heraus, die alle Marken gleich betreffen, etwa eine Förderprämie für Privatkunden. Marken mit weniger als 300 Neuzulassungen in drei Monaten erhalten keine Werte für die Anteile.

      Privatkunden. Wächst der Anteil der Neuwagen, die an Privatkunden gehen, um mindestens 3 Prozentpunkte stärker als im Markt, ergibt das +1, ab 10 Punkten +2. Privatkunden kaufen meist mit weniger Rabatt.

      Eigen- und Mietzulassungen. Wächst der Anteil der Neuwagen, die auf Händler, Hersteller oder Autovermieter zugelassen werden, stärker als im Markt, ergibt das −1 oder −2. Solche Autos kommen meist bald, in größerer Zahl und mit hohen Nachlässen auf den Gebrauchtmarkt.

      Rückläufer. Wie viele Neuwagen der Marke gingen vor drei Jahren an Firmen, Leasinggesellschaften, Vermieter und Händler? Diese Autos kommen jetzt als Dreijährige zurück auf den Markt. Liegt der Anteil mindestens 5 Prozentpunkte über dem Markt, ergibt das −1, ab 15 Punkten −2; liegt er entsprechend darunter, +1 oder +2.

      Antriebsmix. Wie verteilen sich die Neuzulassungen der Marke auf Elektro, Diesel sowie Benzin und Hybrid? Jeder Anteil zählt mit der Einschätzung seines Antriebs. Eine Marke mit vielen Elektroautos profitiert also derzeit vom Rückenwind für Elektro.

      Werksgarantie. Im Detail jeder Marke steht die Werksgarantie, soweit sie sicher belegt ist. Eine lange Garantie stützt den Restwert, weil auch der Gebrauchte noch Garantie hat. Sie ändert sich selten und fließt deshalb nicht in die Einschätzung ein.

      Das Marken-Radar. Nach rechts steht die Einschätzung heute, nach oben die Veränderung in drei Monaten; die gestrichelte Linie zeigt, wo die gewählte Marke drei Monate zuvor stand. Die Einordnung ist redaktionell und bewertet keine einzelnen Modelle oder Fahrzeuge.

      Restwert-Rennen und Ausblick

      Verlauf. Die Position der Autos ist der Restwert dreijähriger Pkw laut DAT, je Antrieb. Zwischen zwei veröffentlichten Werten ist die Strecke gerade verbunden; solche Zwischenwerte sind mit „≈“ als ungefähr gekennzeichnet. „Heute“ steht für den letzten veröffentlichten DAT-Wert.

      Ausblick. Danach zeigt das Rennen für höchstens zwölf Monate eine Spanne. Ihre Mitte verschiebt sich jeden Monat ein kleines Stück in die Richtung, die die Einschätzung des Antriebs vorgibt: derzeit rund 0,1 Prozentpunkte pro Monat bei einem Durchschnitt von +1. Diesen Wert haben wir aus dem Rückblick seit 2023 geschätzt. Die Breite der Spanne entspricht der typischen Schwankung der DAT-Werte innerhalb eines Jahres und wächst mit jedem Monat. Der Rückblick zeigt: Das Radar trifft eher die Richtung als das Ausmaß. Deshalb ist die Spanne breit und die Verschiebung klein.

      Einschnitte. Die Spanne ist keine Prognose und keine Garantie. Ein Einschnitt wie das plötzliche Ende des Umweltbonus kann jede Spanne sprengen. Gibt die Redaktion eine Meldung als Einschnitt frei, etwa eine neue Förderung oder ein Verbot, wird die Spanne des betroffenen Antriebs ab diesem Monat in Richtung der Wirkung um die Hälfte breiter. Der zusätzliche Teil ist markiert, die Meldung steht kurz zusammengefasst unter dem Rennen. Wie stark ein Einschnitt wirkt, lässt sich vorher nicht beziffern; die breitere Spanne zeigt nur die größere Unsicherheit.

      Händlerpreise Europa (AUTO1)

      Was der Index misst. AUTO1 Group berechnet den Index aus eigenen Ankäufen und Verkäufen von Gebrauchtwagen zwischen Händlern in Europa; 100 entspricht dem Preisniveau vom Januar 2015. Er zeigt, wie sich das Preisniveau bewegt, nicht den Restwert in Prozent des Listenpreises wie die DAT, und er gilt für Europa, nicht nur für Deutschland. In die Einschätzung des Radars fließt er nicht ein.

      Lücken und Abruf. Werte je Antrieb beziehen sich auf eine eigene Basis, bei der Januar 2019 gleich 100 ist, und erscheinen nur etwa alle drei Monate. Die Kachel zeigt nur Werte, die AUTO1 ausdrücklich veröffentlicht hat, und rechnet keine fehlenden Werte aus Prozentangaben zurück. Neue Werte holt ein Programm gegen Monatsende aus der Pressemitteilung; übernommen wird ein Wert nur, wenn er wörtlich im Text steht und nicht mehr als 8 % vom Vormonat abweicht.

      Rückblick-Test: Hätte das Radar richtig gelegen?

      Warum der Test? Ob die Einschätzungen etwas taugen, zeigt erst der Vergleich mit dem, was danach tatsächlich passiert ist. Deshalb haben wir dieselbe Rechnung für jeden Monat seit Juli 2023 wiederholt, jeweils nur mit den Daten, die damals vorlagen. Die Frage dahinter: Hätte das Radar die großen Bewegungen der Restwerte rechtzeitig angezeigt?

      Ergebnis Elektro 2023/24. Von Juli bis Dezember 2023 stand das Radar für Elektro durchgehend auf Gegenwind. Getragen wurde das vor allem von den Energiekosten: Haushaltsstrom war bis zu 18 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Kraftstoff dagegen billiger. Im September kamen fallende Angebotspreise hinzu. Der DAT-Trend selbst trug zu diesem Urteil nichts bei. Was folgte, zeigen die DAT-Werte: Im Mai 2023 brachte ein dreijähriges Elektroauto beim Händler noch 61,5 Prozent seines Listenpreises, im Dezember 57,3 Prozent; dazwischen, von Juni bis November 2023, hat die DAT keine Werte veröffentlicht. Nach dem überraschenden Ende des Umweltbonus fiel der Wert bis April 2024 auf 50,7 Prozent, rund elf Punkte unter dem Stand vom Mai 2023.

      Ergebnis 2026. Seit März 2026 zeigt das Radar Rückenwind für Elektro und Gegenwind für Diesel, seit April auch Gegenwind für Benzin. Die DAT-Werte bestätigen die Richtung: Von April bis August 2026 fiel der Restwert dreijähriger Diesel von 59,3 auf 58,0 Prozent, der von Benzinern von 60,0 auf 59,4 Prozent. Elektroautos legten im selben Zeitraum von 50,2 auf 51,5 Prozent zu.

      Was sich daraus lesen lässt. Das Radar zeigt die Richtung nachvollziehbar an, nicht das Ausmaß. Den Absturz nach dem Ende des Umweltbonus konnte es nicht vorhersehen, denn eine kurzfristige politische Entscheidung steckt in keiner Marktzahl. In den Monaten danach zeigte es sogar gemischte Signale, weil sinkende Strompreise die fallenden Angebotspreise rechnerisch ausglichen. Solche Einschnitte erfasst das Radar nur über die redaktionellen Ereignisse. Hinzu kommt: Für 2023 lagen je Monat nur zwei bis drei Signale vor. Der Test ist deshalb ein Beleg dafür, dass die Rechnung plausible Ergebnisse liefert, kein Beweis für künftige Treffer.

      Alle Monate seit Juli 2023 anzeigen

      Dieselbe Rechnung für jeden zurückliegenden Monat, mit den Daten, die damals vorlagen. Halterwechsel beim KBA gibt es nur für den aktuellen Monat.

      Rückenwind Gemischte Signale Gegenwind Zu wenige Signale

      Quellen.

      Eigene Berechnung
      Weiter im Data Hub