Wer keine Lust mehr hat, die drögen Excel-Tabellen des Kraftfahrt-Bundesamtes auszuwerten, bekommt die Entwicklungen des Fahrzeugmarktes jetzt bei AutomobilBusiness übersichtlich aufbereitet: Die KBA Marktdaten Pkw und die KBA Marktdaten Nutzfahrzeuge laden die neuesten Zahlen des KBA vollautomatisch, sobald sie dort verfügbar sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob und wie sich neue Antriebstechnologien durchsetzen, und zwar für Pkw, Transporter, leichte und schwere Lkw, Wohnmobile und Busse. Im Pkw-Bereich sind es inzwischen 24 Kacheln, bei den Nutzfahrzeugen 22. Was das KBA selbst nicht anbietet, gibt es nur hier: historische Zeitreihen, die Entwicklungen über mehrere Jahre aufzeigen.
Interessant ist, dass sich der Markt regional sehr unterschiedlich entwickelt. Auch das geben die Daten des KBA her, genutzt werden sie so gut wie nie. Wie steht es also um den BEV-Anteil im Bestand und nicht nur in den Neuzulassungen? Die Antwort ernüchtert: Von den 49,7 Millionen Pkw auf deutschen Straßen fahren 4,8 Prozent batterieelektrisch. Und über 30 Prozent Anteil in den Neuzulassungen bedeuten eben auch, dass gut zwei Drittel der Neuwagen weiterhin einen Verbrennungsmotor mitbringen.
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Trotzdem ist der Trend unübersehbar: Der batterieelektrische Antrieb ist der einzige, der kontinuierlich Marktanteile gewinnt. Auch bei Lastkraftwagen und Bussen liegt sein Anteil im Neuverkauf bereits bei knapp 16 beziehungsweise knapp 14 Prozent. Lediglich die schweren Zugmaschinen lassen sich bitten, dort sind es gut 4 Prozent.
Bleibt zu hoffen, dass sich im Lkw-Geschäft nicht wiederholt, was sich bei den Pkw bereits abzeichnet: dass die deutschen und europäischen Hersteller von der chinesischen Konkurrenz abgehängt werden.