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Was bleibt vom lange gepflegten Markenimage eines Autoherstellers im BEV-Zeitalter noch übrig? Oder besser: Was davon lässt sich ins neue Elektrozeitalter übertragen?
Die Antworten der OEM sind variantenreich und durchaus phantasievoll. Ob sie geeignet sind, die Handschrift und das charakteristische Fahrgefühl einer Marke in die Zukunft zu transferieren, hat das Wissensportal AutomobilBusiness zusammen mit Lukas Bartmann geprüft, der beruflich genau mit diesen Fragen konfrontiert ist. Lukas, ganz herzlichen Dank für Deine Einschätzungen!
Ein paar Dinge, die uns beim Recherchieren überrascht haben:
→ BMW und Audi bündeln Fahrdynamik heute in einem einzigen Steuergerät, „Heart of Joy" nennt BMW seins. Der Rechner entscheidet in Millisekunden darüber, ob das Fahrzeug bekannte und bei Kunden geschätzte „Markengene" in sich tragen soll, und passt das Fahrverhalten entsprechend an.
→ Beim Audi e-tron S genügen zwei unabhängige Elektromotoren an der Hinterachse für Torque Vectoring, ganz ohne mechanisches Differenzial. Der neue RS5-Verbrenner braucht dafür ein mechanisches Sperrdifferenzial plus einen zusätzlichen Elektromotor. Die einfachere Lösung liefert ausgerechnet der E-Antrieb.
→ Renault hat beim neuen und sehr erfolgreichen R5 komplett auf Fahrdynamik-Software verzichtet und stattdessen die eigene Designgeschichte der Siebziger reaktiviert. Ergebnis: European Car of the Year 2025.
→ Rolls-Royce-Mitgründer Charles Rolls beschrieb den Elektroantrieb bereits 1900 als „vollkommen geräuschlos und sauber" und als das Ideal für seine Fahrzeuge. 122 Jahre später hat die Marke sein Versprechen eingelöst.
Die eigentliche Erkenntnis: Es gibt nicht die eine Lösung. Manche Hersteller finden Markenidentität im Code, andere im Design, wieder andere im nachgebildeten Klang oder künstlichem Schaltruckeln.
Den ganzen Beitrag findet Ihr in Tech & Energie: „Die Marke im Code: Wie Autohersteller ihre Identität ins BEV-Zeitalter übersetzen"
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